Olivin

Der Name Peridot wird „Pe-ri-do“ ausgesprochen. Er stammt wahrscheinlich vom arabischen Wort „faridat“ für „Edelstein“ ab. Der Name könnte sich allerdings auch vom mittelenglischen Wort „peridote“ für „heller Fleck“ oder „Knopf“ oder dem griechischen „peridona“ („Reichhaltigkeit/Fülle verleihend“, wohl eine Anspielung auf seine Farbe) ableiten. Die beliebten Farbtöne des Peridots reichen von einem goldenen Hellgrün bis zu einem tiefen Grasgrün. Er hat ein anziehend „verschlafenes“ Antlitz mit einem glänzenden Schein. Ein Peridot sieht bei allen Lichtverhältnissen gut aus und kommt nach Einbruch der Dunkelheit sehr schön zur Geltung, was nicht nur auf seine gelblich grüne Färbung zurückzuführen ist, sondern auch darauf, wie er Licht aufspaltet und ablenkt. Der Peridot besitzt eine hohe Doppelbrechung, er spaltet also das Licht beim Durchdringen des Steins in zwei Strahlen auf. Der Peridot kommt nur in Grüntönen vor und ist somit ein eigenfarbiger oder idiochromatischer Edelstein, der zur Gruppe der Silikate gehört. Seine unterschiedlichen Grüntöne erhält er von dem Element Eisen. Die Spurenelemente Chrom oder Nickel können die Farbe dabei noch intensiver erscheinen lassen. Gelegentlich tritt ein durch lange nadelförmige Einschlüsse hervorgerufener Katzenaugeneffekt („Chatoyance“) auf.